Radio Schlager1 – Nachrichten des Tages

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Freitag, 9. Oktober 2026

Die baden-württembergische Landesregierung tut nach Ansicht ihrer eigenen Experten zu wenig für den Klimaschutz im Land. Zu diesem Ergebnis kommt der aus sechs Wissenschaftlern bestehende Klima-Sachverständigenrat in seiner jährlichen Stellungnahme. Dadurch würden nicht nur die durch den Klimawandel verursachten Risiken vergrößert, es würden auch wirtschaftliche Chancen verpasst. Um die Klimaziele für 2030 noch erreichen zu können, müsste der CO2-Ausstoß im Südwesten in den nächsten fünf Jahren halbiert werden, heißt es. Dazu seien allerdings mutige und konsequente Maßnahmen nötig.

Porsche blickt erneut auf einen Absatzrückgang. In den ersten neun Monaten dieses Jahres verkaufte der Sportwagenbauer mehr als 178.000 Fahrzeuge – ein Minus von 16 Prozent, die die VW-Tochter in Stuttgart mitteilte. Ursache sei die schwierige Lage auf den wichtigen Märkten in China und Nordamerika, hieß es. Allein in China verkaufte Porsche von Januar bis September lediglich etwas mehr als 21.000 Sportwagen, was einem Rückgang von über einem Drittel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. In Nordamerika lag der Absatz bei minus 13 Prozent.

Nach den tödlichen Polizeischüssen auf einen 27-jährigen Afghanen im Innenhof des Rathauses von Tuttlingen soll die Leiche obduziert werden. Das teilte eine Sprecherin des LKA mit. Auch die Waffe des Mannes werde vom Kriminaltechnischen Institut untersucht. Der 27-Jährige war, laut Ermittlern, polizeibekannt. Er hatte beim Eintreffen der Beamten das Feuer eröffnet. Mindestens eine Polizeikugel traf ihn daraufhin.

Auf dem Kirchweihfest in Dielheim im Rhein-Neckar-Kreis ist ein 17-Jähriger bei einer Messerattacke verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Sonntag, wie die Polizei mitteilte. Nach dem bislang unbekannten Täter wird gesucht – das Haus des Jugendrechts Heidelberg ermittelt zu den Hintergründen.

Nach den tödlichen Schüssen auf einen 27 Jahre alten Afghanen im Innenhof des Tuttlinger Rathauses dauern die Ermittlungen an. Unklar ist vor allem, warum der Mann mit einer Waffe unterwegs war. Zudem müsse der gesamte Ablauf des Geschehens rekonstruiert werden, dabei gehe es vor allem um Zeugenaussagen, teilte das Landeskriminalamt mit. Laut Deutscher Presse-Agentur hatte der bereits polizeilich bekannte Mann am Donnerstagmittag bewaffnet im Innenhof gesessen, als die alarmierten Beamten eintrafen. Daraufhin eröffnete er unmittelbar das Feuer – die Polizei schoss zurück. Mindestens eine Kugel traf den Afghanen tödlich.

Die baden-württembergische Industrie will den Bürokratieabbau im Land beschleunigen und drängt auf zeitlich begrenzte Vorschriften. BWIHK-Präsident Roell sagte in Stuttgart, er habe die Sorgen dass der Prozess, wie Regeln verbleiben, durch das geplante Effizienzgesetz zu einfach werde. Ministerpräsident Özdemir hatte angekündigt, dieses noch im Herbst in den Landtag einzubringen. Roell bezeichnete dieses als „richtig“, mahnte aber, dass jede Berichtspflicht nicht nur ihre Notwendigkeit rechtfertigen müsse. Zudem sollten bestehende Vorschriften früher auslaufen als erst Ende 2027.

Auf der B14 bei Wurmlingen ist am Donnerstagabend ein 24 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen. Laut Polizei hatte der Mann in einer Kurve offenbar aufgrund zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Das Fahrzeug schleuderte gegen einen Carport und ein geparktes Auto, überschlug sich in einer Böschung und prallte dann gegen ein weiteres Gebäude. Ein 23-jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt.

In der Spielsaison 2025/26 hat der SC Freiburg mit über 212 Mio. Euro den höchsten Umsatz seiner Vereinsgeschichte verzeichnet. Der Jahresüberschuss lag bei 30,5 Mio. Euro, wie Finanzvorstand Oliver Leki auf der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend bekannt gab. Leki kündigte an, dass der SC Freiburg ein Vereinsmuseum bekommen werde – dieses soll direkt am Rathausplatz entstehen. Gewählt wurde gestern auch ein neuer Aufsichtsrat.


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