(22.06.2026) Die letzte Staffel von „Immer wieder sonntags“ scheint zu einem Familienfest für Stefan Mross zu werden. Wie es scheint, möchten die Verantwortlichen der Show dem Sänger und Moderator, nach dem überraschenden Aus, eine Art Startrampe für Künftiges schaffen. Dafür gibt es gleich mehrere, offenkundige Belege.
Auf den Tischen werden seit Ausgabe 3 Flyer zu einer Tour ausgelegt. Mit dieser haben sowohl der SWR als auch das Format wenig zu tun – es ist das Event eines privaten Veranstalters. Der möchte auf den fahrenden Zug des beliebten Formats aufspringen und nutzt gleich mal Teile von Logo und Motto für eine Fortsetzung der Mross-Karriere abseits der Kameras.
Dann durfte Stefan Mross bereits selbst musikalisch aktiv werden – mit Band und Cover-Song „Weil I di mog“ der legendären Band Relax wurde ihm buchstäblich die Bühne geboten.
In Ausgabe 4 folgte dann das Revival von Partnerin Eva Luginger. Die macht den Howie und sagt nach selbst erklärtem Bühnenabschied doch nochmal „Hello again“. Ihr Titel: „Heimliche Tränen“. Ein Lied von Kristina Bach – weit entfernt von der Qualität eines „Atemlos“, dafür aber eingängig und absolut schlagerfest. Der Jubel der eigens für den Auftritt „bewegten“ Fans mit Fähnchen tat sein Übriges.
Mal ehrlich: Ein Format nach über 20 Jahren zu verlieren, schmerzt – vor allem, wenn die Quoten stimmen. Zukunftspläne sind die logische Konsequenz. Wünschenswert wäre, diese subtiler zu gestalten. Dann klappt’s auch mit dem Akzeptanz – ganz ohne heimliche Tränen. (Bild: RadioBW.Schlager1)


