Marc Pircher: „Party trifft Seele“

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Seit nunmehr dreieinhalb Jahrzehnten steht Marc Pircher für mitreißende Stimmung und volle Hallen. Wer den Zillertaler Vollblutmusiker kennt, verbindet mit seinem Namen meist mitreißende Rhythmen, bei denen das Publikum auf den Bänken steht. Doch mit seinem aktuellen Album „Party trifft Seele“ schlägt der Künstler auch leise, nachdenkliche Töne an – und zeigt eine musikalische Bandbreite, die weit über das reine Party-Genre hinausgeht.

Dass die ruhigen Momente auf seiner neuen CD einen ebenso großen Stellenwert einnehmen wie die gewohnten Stimmungshits, ist für den Tiroler keine spontane Laune, sondern eine Herzensangelegenheit. Er erkläre, dass dies schlichtweg eine Seite an ihm sei, die er sehr gerne zeige und die auch vom Publikum geschätzt werde. So gebe es viele ruhige Lieder, bei denen die Zuhörer einmal nicht hüpfen oder tanzen müssten, sondern einfach nur zuhören und genießen könnten.

„Ich wollte einfach auf einem Album quasi mein ganzes musikalisches Schaffen zusammenfassen. Da gehört dieser ruhige Teil zu einem gewissen Maß genauso dazu wie der Stimmungsteil, den jeder kennt“, so Pircher über das Konzept der Platte.

Das Album erweist sich damit als eine musikalische Reise durch 35 Jahre Bühnenleben und reichhaltige Erfahrung. Neben neuen Kompositionen enthält „Party trifft Seele“ auch Neuaufnahmen liebgewonnener Klassiker. Ein besonderes Highlight für langjährige Wegbegleiter ist die Neuauflage des Titels „Jetzt seh’ ich schon Maria Brettfall“, den Pircher ursprünglich im Jahr 2004 verfasset hatte.

Marc Pircher und Programmchef Marc Fischer beim Interview (Bild: Günter Schairer)

Die Entscheidung für die Überarbeitung alter Hits lag nahe, da treue Fans der ersten Stunde immer wieder nach solchen Titeln verlangen würden. Um diesen Wünschen gerecht zu werden, habe er ältere Lieder in ein neues, zeitgemäßes musikalisches Gewand gekleidet und neu aufgenommen. Dass Veränderungen in der Musikbranche unumgänglich sind, betont der Schlagerstar dabei mit einem prägnanten Vergleich:

„Ein Auto von vor 20 Jahren war anders als jetzt, oder ein Handy ist anders, und natürlich auch die Musik. Ich glaube, man muss gewisse Wurzeln beibehalten und trotzdem müssen gewisse Sachen einfach neu sein. Man muss mit der Zeit gehen, sonst geht man mit der Zeit!“

Sein 35-jähriges Bühnenjubiläum feiert der Entertainer gebührend und auf vielfältige Weise. Nach einem großen Fest im heimischen Zillertal im Juni und Jubiläumssendungen im Fernsehen beim ORF und MDR stehen für den Herbst weitere Höhepunkte an – darunter sein traditionelles Herbstfest in der Schweiz sowie zahlreiche Auftritte im gesamten deutschsprachigen Raum.

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